Wetterleuchten

Die Spannung steigt jede Sekunde,
bis dass die Luft zerreißen muss.
Und doch herrscht gespenst’sche Ruhe.
Sie kündigt an des Sturmes Stunde…

Der Tag versinkt in Dunkelheit,
durch finstere Gewitterwolken.
Unheimlich nur das Käutzchen schreit.

Mit einem Schlag geht Regen nieder.
Sturzfluten wie ein Wasserfall.
Kurz zuckt – schon steht der Feuerwall –
ein Blitz auf Mutter Erde nieder.

Der Wald getroffen lichterloh,
brennt Feuer unter kaltem Regen.

Ein schneller Tanz,
zwei Starke Wesen.
Ein harter Kampf,
gefährlich schön.

Und prasseln, brennen, zischen, knacken,
einem Orchester gleich erklingt.
Dazwischen laut die Pauken krachen,
darüber Blitzes Stimme singt.

Singt hell, sein ach so tödlich Lied.
Die Feuersbrunst die er entfacht
schon gar manches Leben schied.
Und doch dem Phönix gleich erwacht
aus grauer Asche frisches Grün.

So strebt aus alten Baumgerippen
neues Leben gar hervor,
und einem Helden gleich die Wesen
gingen durch Tod und Wiederkehr.

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1 Gedanke zu „Wetterleuchten

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