Irrlichter

In einer lauen Sommernacht
Blickt er durchs Fenster in die Ferne
stumm und einsam hält er Wacht
und denkt bei sich was wollt‘ er gerne
Ach wie gerne wollt er reisen
Reisen um die ganze Welt

Wollt all die fremden Orte sehen
würd längst vergessne Wege gehen
Am Feuer alte Lieder singen
Was würd der Welt Magie erklingen

Als er so seine Wache hält
steigt der Mond in voller Pracht
sein silbern bleicher Schein erhellt
die vorher doch so finstre Nacht

Und in des Mondes Licht erglühen
gar wundersame blaue Blüten
Ihr Geisterschein, Irrlichtern gleich
lockt Wanderer ins Waldesreich

Doch niemand weiß was dem geschieht
der ihrem süßen Flüstern folgt
und ob des Feuers Schein verglüht
dort wo die letzte Blume blüht.

Picture by holdi2017 at pixabay.com

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